Versteht man unter einer kompletten Garderobe alles, was der Mensch am Leibe trägt, auch z.B. Fächer, Spazierstöcke, Handschuhe und Modeschmuck, so umfasst die Kostüm und Accessoires Sammlung des Historischen Museums Basel gegen 5000 Einheiten. Mit diesem Bestand wird die Kleidung des Basler Bürgertums dokumentiert; Arbeiterkleidung ist nicht vorhanden und die Berufs bzw. Amts und Freizeitkleidung nur mit wenigen Beispielen vertreten. Die Uniformen sind der Abteilung Militaria bzw. Staat und Recht zugeordnet.
Der Bestand an Kleidung aus der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts ist bescheiden – die Kleider wurden ausgetragen oder endeten in Scharadekisten familiärer Theaterdarbietungen oder im häuslichen Kostümfundus für die Basler Fasnacht. Der Schwerpunkt liegt auf der Damen und Herrenkleidung und den Accessoires der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Säuglings und Kinderkleidung des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist, z. B. auch mit Kinder Fasnachtskostümen, gut dokumentiert.
Die lokale Haute Couture ist mit etlichen Tages- und Abendkleidern aus dem Atelier des 1986 verstorbenen Basler Couturiers Fred Spillmann vertreten, die internationale mit wenigen Damenkleidern und Hüten.









































