Helm-Kanne mit Becken

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Helm-Kanne mit Becken

Höchst, um 1755
Radmarke Gold
Porzellan, Aufglasur- und Goldmalerei
Kanne H. 22 cm
Becken L. 38, B. 27 cm
Inv. 1975.1289
Depositum der Pauls-Eisenbeiss-Stiftung

Ausstellungsort: Haus zum Kirschgarten

Kannen mit Becken dienten seit der Antike zum Waschen der Hände. Aus Porzellan oder Fayence hergestellt, waren sie im 18. Jahrhundert Teil des Tafelservice und wurden bei Tisch von Bediensteten gereicht. Der breite Ausguss gewährte eine bestmögliche Nutzung des Wasserstrahls zu diesem Zweck. Das Höchster Geschirr war zunächst aus Fayence hergestellt worden. Seine hervorragende Qualität wurde jedoch erst nach 1750 mit der Porzellanherstellung erreicht, wovon dieses Ensemble - eines von zweien in der Sammlung - zeugt. Die elegante Malerei mit "deutschen Blumen"-Rosen, Aurikeln, Ranunkeln, Scilla und anderen Blüten - überspielt gekonnt die damals in Mode gekommene feine Hintergrundreliefierung der Gefässe.