Der Basler Totentanz entstand zur Zeit des Basler Konzils (1431–1448), vielleicht unter dem Eindruck der Pestepidemie von 1439. Die ursprünglich auf der Innenseite der Friedhofsmauer des Predigerklosters gemalte Bildfolge führte auf 60 Metern Länge vierzig Todgeweihte verschiedener Stände, Berufe und Lebensalter vor: Der Kaiser, die Kaiserin, der Bischof, die Äbtissin, der Jurist, der Arzt, die Edelfrau, der Koch – alle werden vom Tod hinweggeführt.
Beim Abbruch des Predigerklosters 1805 wurden von dem berühmten Wandbild 19 Fragmente gerettet. Diese stehen im Mittelpunkt der Präsentation. Dazu geben 42 kleinplastische Nachbildungen der Figurenpaare eine Vorstellung vom Gesamtumfang des einst monumentalen Wandbildes.
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Sakristei
Der Basler Totentanz
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